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A2 Edelstahl (rostfrei)


A2 Edelstahl (rostfrei)

Der sogenannte A2 Edelstahl ist der gebräuchlichste Edelstahl. Er enthält sowohl Chrom (zwischen 15 % und 20 %) als auch Nickel (zwischen 2 % und 10,5 %) als Nichteisenbestandteile. Es handelt sich um einen austenitischen, rostfreien Stahl. Er ist weniger elektrisch und thermisch leitfähig als Kohlenstoffstahl und im Wesentlichen unmagnetisch. Er hat eine höhere Korrosionsbeständigkeit als herkömmlicher Stahl und wird wegen der Leichtigkeit, mit der er in verschiedene Formen gebracht werden kann, häufig in der Industrie und im Handwerk verwendet.

Handelsbezeichnungen

Diese Form von Edelstahl wird international unter verschiedenen Bezeichnungen im Handel bzw. in der Industrie angeboten. Die gängigsten sind:

  • In den USA wird er von SAE International als Teil der SAE-Stahlsorten spezifiziert.

  • Außerhalb der USA ist er allgemein als A2-Edelstahl bekannt, gemäß ISO 3506 für Verbindungselemente.

  • In der gewerblichen Kochgeschirrindustrie ist er als 18/8-Edelstahl bekannt.

  • Die japanische äquivalente Qualität des Materials ist SUS304. Sie ist auch in der europäischen Norm 1.4301 festgelegt.

Korrosionsbeständigkeit und weitere Eigenschaften

A2 Edelstahl hat eine ausgezeichnete Beständigkeit gegen eine Vielzahl von atmosphärischen Umgebungen und viele korrosive Medien. Er gilt als beständig gegen Lochfraßkorrosion in Wasser mit bis zu etwa 400 mg/L Chloriden bei Umgebungstemperatur, reduziert auf etwa 150 mg/L bei 60 °C.

Edelstahl A2 ist bei Raumtemperatur sehr empfindlich gegenüber den durch die Oxidation von Pyrit freigesetzten Thiosulfatanionen (wie sie z. B. bei der sauren Grubenentwässerung auftreten), und kann bei engem Kontakt mit pyrit- oder sulfidreichen, der Oxidation ausgesetzten Tonmaterialien schwere Korrosionsprobleme erleiden. Für solche schwerwiegenden Korrosionsbedingungen wird er häufig durch Edelstahl 316 bzw. V4A ersetzt.

Anwendung

A2 Edelstahl wird für eine Vielzahl von Haushalts- und Industrieanwendungen eingesetzt, wie z. B. für Lebensmittelhandhabungs- und Verarbeitungsgeräte, Schrauben, Maschinenteile und Autokrümmer. Er wird auch im architektonischen Bereich für äußere Akzente wie Wasser- und Feuerspiele verwendet. Zudem ist er ein gängiges Spulenmaterial für Verdampfer.

Unterschiede zwischen den A2 Stahlsorten 304, 304H und 304L

Alle A2 Edelstähle weisen den gleichen nominalen Chrom- und Nickelgehalt auf und besitzen somit die gleiche Korrosionsbeständigkeit, Fertigungsfreundlichkeit und Schweißbarkeit. Trotzdem unterscheiden sich die einzelnen A2-Sorten wie folgt:

  • Der Kohlenstoffgehalt von 304H ist auf 0,04 - 0,10 % begrenzt, was eine optimale Hochtemperaturfestigkeit gewährleistet.

  • Der Kohlenstoffgehalt von 304L ist auf maximal 0,03 % begrenzt, was eine Sensibilisierung beim Schweißen verhindert. Sensibilisierung ist die Bildung von Chromkarbiden entlang der Korngrenzen, wenn ein Edelstahl Temperaturen im Bereich von ca. 480-820 °C ausgesetzt ist. Die anschließende Bildung von Chromkarbid führt zu einer verminderten Korrosionsbeständigkeit entlang der Korngrenze und macht den Edelstahl anfällig für unerwartete Korrosion.

  • Der Kohlenstoffgehalt von 304 ist auf maximal 0,08 % begrenzt. Daher ist 304 nicht geeignet für korrosive Anwendungen, bei denen Schweißen erforderlich ist, wie z. B. Tanks und Rohre. Hier wird der Einsatz von 304L bevorzugt. Daher ist der Einsatz von 304 typischerweise auf Komponenten beschränkt, die zu Produkten verarbeitet werden, bei denen kein Schweißen erforderlich ist.

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