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Nylon Kunststoff


Wenn sie an Nylon denken, kommen den meisten Menschen zunächst „Nylons“ in Form von Frauenstrümpfen in den Sinn. Das Material wurde bereits in den 1940er-Jahren von der DuPont Fiber Company entwickelt und anfangs nur als Strumpfmaterial vermarktet. Heute wird Nylon in vielen weiteren Produkten verwendet - u. a. auch Material in scheinbar unerwarteten Anwendungen, wie zum Beispiel Nylonschrauben.

Was genau ist eine Nylonschraube?

Eine Nylonschraube ist genau das, wonach sie klingt: Eine Schraube aus dem innovativen Werkstoff Nylon, womit sie zu den Kunststoffschrauben zählt. Genau wie es Dutzende von Metallschrauben gibt, existieren mittlerweile auch verschiedene Arten von Nylonschrauben. Diese unterscheidet man hauptsächlich anhand der Kopfform:

Häufig verwendete Köpfe für Nylonschrauben sind der Sechskantkopf, welcher mit einem Schraubenschlüssel verwendet werden kann, der Steckschlüsselkopf, der mit einem Innensechskant- bzw. Inbusschlüssel verwendet werden kann, und der Schlitzkopf, für den man einen normalen Flachkopfschraubendreher verwenden kann.

So wie die Köpfe von Nylonschrauben variieren können, so kommen auch verschiedene Gewinde zum Einsatz. Nylon- und andere Kunststoffschrauben haben im Allgemeinen schmalere Gewindeprofile als Metallschrauben, was die radiale Belastung entsprechend reduziert. Aber auch selbstschneidende Schrauben sind aus Nylon und anderen Kunststoffen erhältlich. Zudem gibt es im Handel inzwischen viele weitere Verbindungsteile aus Nylon, u. a. Muttern und Unterlegscheiben.

Die für die verschiedenen Einsatzzwecke verwendeten Nylon-Verbindungselemente sind ebenfalls unterschiedlich. Teilweise werden sie mit verschiedenen Chemikalien behandelt, um die UV-Beständigkeit und die Feuerfestigkeit verbessern zu können.

Wo werden Nylonelemente eingesetzt?

Metallschrauben sind in der Regel das beliebteste Verbindungselement für eine Vielzahl von Anwendungen. Dennoch wird der Verbraucher häufiger auf Nylonschrauben und verwandte Verbindungselemente stoßen, als er vielleicht denkt. Sie finden sich in Haushaltsgeräten wie Waschmaschinen, Staubsaugern und Geräten der Unterhaltungselektronik zum Einsatz, aber auch in komplexen Industriemaschinen. Und auch im Automobilbau kommen immer mehr Nylonteile zum Einsatz. Nylon ist als Werkstoff extrem vielseitig, es kann zum Verbinden von Spanplatten, Gummi, Metall, Holz und vielen Kunststoffen verwendet werden.

Vorteile beim Einsatz von Verbindungselementen aus Nylon

Es gibt eine ganze Reihe von Gründen, warum Nylonelemente eine gute Wahl für viele verschiedene Anwendungen sind. Sie sind leichter als herkömmliche Metallteile, was das Gewicht des fertigen Bauteils stark beeinflussen kann - je nachdem, wie viele Verbindungselemente verwendet werden müssen. Sie sind bruchfest zäh und korrosionsbeständig. Außerdem besitzt Nylon gute Isoliereigenschaften und kann sich an unregelmäßige Oberflächen sehr gut anpassen.

Nachteile von Verbindungselementen aus Nylon

Nylonelemente sind nicht immer die beste Lösung. Wie bei allen anderen Werkstoffen auch gibt es Nachteile. Die wichtigsten sind:

  • Nylon neigt dazu, Wasser anzuziehen und aufzunehmen. Wenn das Verbindungselement Wasser aufnimmt, ändert sich die gesamte Zusammensetzung des Materials, was letztendlich zum Abbau führen kann. Somit sollten Nylonelemente nicht in Verbindung mit Wasser verwendet werden.

  • Nylon eignet sich nicht für Anwendungen, die höhere Temperaturen aufweisen, wie z. B. in Öfen.

  • Obwohl Nylon eine beeindruckende Zugfestigkeit von 10.000 PSI aufweist, eignet es sich nicht für Verbindungen, bei denen sehr hohe Festigkeiten erforderlich sind. Hier sollten klassische Metallelemente zum Einsatz kommen.

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