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Kabelbinder


Kabelbinder

Ein Kabelbinder ist eine spezielle Art von Befestigungselement. Er wird verwendet, um Gegenstände zusammenzuhalten, hauptsächlich elektrische Kabel oder Drähte. Aufgrund ihrer geringen Kosten und der einfachen Handhabung sind Kabelbinder allgegenwärtig und finden in einer Vielzahl von Anwendungen Verwendung.

Der übliche Kabelbinder, normalerweise aus Kunststoff bestehend, hat einen flexiblen Bandabschnitt mit Zähnen, die mit einer Sperrklinke im Kopf in Eingriff stehen, um eine Ratsche zu bilden, so dass beim Ziehen des freien Endes des Bandabschnitts der Kabelbinder strafft und nicht gelöst wird. Einige Bindungen beinhalten eine Lasche, die zum Lösen der Ratsche gedrückt werden kann, so dass die Verbindung gelöst und wiederverwendet werden kann.

Design und Anwendung

Der gebräuchlichste Kabelbinder besteht aus einem flexiblen Nylonband mit integrierter Zahnstange und an einem Ende einer Ratsche in einem kleinen, offenen Gehäuse. Nachdem die Spitze des Kabelbinders durch das Gehäuse und an der Ratsche vorbeigezogen wurde, wird ein Zurückziehen verhindert; die resultierende Schlaufe kann nur noch enger gezogen werden. Dadurch können auch mehrere Kabel zu einem Kabelbündel und/oder zu einem Kabelbaum zusammengebunden werden.

Mit einer Kabelbinderspannvorrichtung oder einem Werkzeug kann ein Kabelbinder mit einer bestimmten Spannung angelegt werden. Das Werkzeug kann den zusätzlichen Schwanz bündig mit dem Kopf abschneiden, um eine scharfe Kante zu vermeiden, die sonst Verletzungen verursachen könnte.

Um die Beständigkeit gegen ultraviolettes Licht im Außenbereich zu erhöhen, wird Nylon mit einem Rußgehalt von mindestens 2 % verwendet, um die Polymerketten zu schützen und die Lebensdauer des Kabelbinders zu verlängern. Spezielle Kabelbinder werden an die Lebensmittelindustrie geliefert und enthalten einen Metallzusatzstoff, so dass sie von industriellen Metalldetektoren erkannt werden können.

Edelstahlkabelbinder sind auch für druckfeste Anwendungen erhältlich. Zudem gibt es beschichtete Edelstahlbinder, um eine galvanische Reaktion durch ungleiche Metalle zu verhindern (z. B. verzinkte Kabelbinder).

Arten von Spezialkabelbindern

Neben dem beschriebenen Universalkabelbinder gibt es mittlerweile eine ganze Reihe von Spezialkabelbindern für verschiedene Einsatzzwecke. Einige davon sind:

  • Perlenkabelbinder: Das Design mit Perlen ermöglicht es, sie wiederverwendbar und lösbar zu gestalten

  • Leiterartige Kabelbinder: Für Zwischenbündelung und Retail-Anwendungen

  • Kennzeichnung Kabelbinder mit eingebauter Kennzeichenfläche für geschriebene oder gedruckte Identifikation

  • Parallele Kabelbinder: Manipulationssichere, flache Köpfe mit niedrigem Profil

  • Abrisskabelbinder: Das Schnellspanner-Design erfordert keine Schneidwerkzeuge

  • Kabelbinder mit besonders zugfesten Verschlüssen für hohe übertragbare Kräfte

Eine Auswahl verschiedener Kabelbinder hält der gut sortierte Onlineshop von Rosentaler Schrauben bereit.

Wiederverwendung von Kabelbindern

Kabelbinder werden im Allgemeinen als Einweggeräte verwendet; die überstehenden Enden werden in der Regel abgeschnitten und nicht gelöst und wiederverwendet. Es gibt jedoch mittlerweile auch Kabelbinder im Handel, die über eine Lasche zur Freigabe der Ratsche verfügen und somit geöffnet und wiederverwendet werden können.

Hierzu muss in den meisten Fällen eine Nähnadel oder ein ähnliches Objekt (z. B. ein kleiner Schraubendreher) zwischen Ratsche und Zahnstange eingefügt werden. Auf diese Weise wiederverwendbare Bindungen sind allerdings weniger belastbar als neue.

Historie

Die ersten Kabelbinder wurden 1958 von Thomas & Betts, einem Elektrounternehmen, unter dem Markennamen Ty-Rap entwickelt. Ursprünglich wurden sie für Flugzeugkabelbäume konzipiert. Die ursprüngliche Version sah als Werkstoff ein Metall vor. Die Hersteller wechselten erst später zum Nylon/Kunststoffmaterial. Das Design wurde im Laufe der Jahre erweitert und zu zahlreichen Nebenprodukten weiterentwickelt.

Maurus C. Logan gilt als Erfinder des Kabelbinders. Die Idee kam Logan während einer Tournee durch eine Boeing-Flugzeugfabrik im Jahr 1956. Die Flugzeugverkabelung war ein umständliches und detailliertes Unterfangen, bei dem Tausende von Metern Draht auf Sperrholzplatten organisiert und mit geknoteter, wachsbeschichteter, geflochtener Nylonschnur fixiert wurden. Jeder Knoten musste fest gezogen werden, indem man die Schnur um den Finger wickelte. Logan war überzeugt, dass es einen einfacheren und effizienteren Weg geben müsse, um diese Aufgaben zu erfüllen. In den nächsten Jahren experimentierte Logan mit verschiedenen Werkzeugen und Materialien, bevor er am 24. Juni 1958 ein Patent für den Ty-Rap-Kabelbinder einreichte.

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